Für Elektrofachbetriebe

KNX-Programmierung zum Pauschalpreis

Sie bauen die Anlage, ich nehme sie in Betrieb – jede Funktion geprüft, jedes Gerät benannt, das ETS-Projekt kommentiert. Vorher bekommen Sie das Bedienkonzept für Ihr Projekt, kostenlos. Danach den Festpreis für die Programmierung.

Warum Betriebe die Programmierung abgeben

KNX ist kein Gewerk, das man nebenbei mitnimmt. ETS-Lizenz, Schulung, die Applikationen der einzelnen Hersteller, die Eigenheiten von Aktoren und Reglern: Wer eine oder zwei Anlagen im Jahr baut, holt diese Zeit nie herein. Der Aufwand verschwindet dadurch nicht – er landet in unbezahlten Abenden oder in einem Nachtrag, der beim Kunden schlecht ankommt.

Ich programmiere ausschließlich KNX. Ich kenne die Kniffe, die Reihenfolge, in der eine Anlage sauber in Betrieb geht, und die Fehler, die immer wieder auftauchen. Was bei Ihnen ein Projekt im Jahr ist, ist bei mir Routine – entsprechend schneller und verlässlicher komme ich durch.

Für Sie heißt das: Sie können KNX anbieten, ohne sich einzuarbeiten. Verdrahtung, Verteiler und Abnahme bleiben bei Ihnen, die Programmierung kommt zu einem Preis, der vorher feststeht.

Deshalb sehe ich mir Ihre Geräteliste an, bevor bestellt wird. Das kostet eine halbe Stunde und spart im Zweifel einen Tag auf der Baustelle.

Fehler, die ich vorher abfange

  • Aktorkanäle ohne Reserve

    Die Kanäle sind auf den Tag der Bestellung genau ausgelegt. Jede Leuchtengruppe, die später dazukommt, bedeutet einen neuen Aktor und neue Verdrahtung.

  • Jalousieaktor ohne gemessene Fahrzeiten

    Ohne Lauf- und Lamellenzeiten fahren Szenen und Positionsvorgaben ungenau. Das fällt auf, wenn der Kunde 50 Prozent wählt und drei Behänge unterschiedlich stehen.

  • Dimmer und LED-Treiber passen nicht zusammen

    Grundlast, Dimmbereich und Treibertyp müssen zum Aktor passen. Flackern und Brummen lassen sich in der ETS nicht wegprogrammieren.

  • Raumtemperatur an zwei Stellen geregelt

    Regler im Taster und Regler im Heizungsaktor arbeiten gegeneinander, wenn vorher nicht festgelegt ist, wer regelt und wer nur anzeigt.

  • Raffstore ohne Windsensor

    Ohne Wetterstation gibt es kein Fahrverbot bei Wind. Das lässt sich nachträglich nicht programmieren, sondern nur nachrüsten.

Das Bedienkonzept bekommen Sie vorab, kostenlos

Die Geräteliste sagt, was verbaut wird. Was das Haus können soll, steht nirgends – und wird deshalb oft erst beim Übergabetermin besprochen, wenn die Leitungen längst liegen. Diesen Schritt nehme ich vorweg, bevor über Preise gesprochen wird.

Ich gehe Geräteliste und Grundrisse durch und schreibe ein Bedienkonzept Raum für Raum: welcher Taster welche Funktion bekommt, welche Szenen und Zeitprogramme im Alltag wirklich benutzt werden, wo Automatik hilft und wo sie stört.

Ich habe genug Anlagen gesehen, um zu wissen, welche Funktionen nach einem halben Jahr noch benutzt werden – und welche nur beim Übergabetermin beeindrucken. Dazu kommen Lösungen aus anderen Projekten, auf die im Gespräch mit dem Bauherrn sonst niemand kommt.

Das Ergebnis ist ein Dokument, das Sie Ihrem Kunden direkt vorlegen können – und das Ihnen die Diskussion darüber abnimmt, was technisch geht. Es kostet nichts und verpflichtet zu nichts: Wenn Sie danach selbst programmieren oder jemand anderen beauftragen, behalten Sie es trotzdem.

Was darin steht

  • Je Raum: welcher Taster welche Funktion bekommt
  • Vorschläge für Szenen, Zeitprogramme und Automatiken
  • Hinweise, wo die geplante Geräteliste nicht zum gewünschten Bedienkonzept passt
  • Was sich später nachrüsten lässt und was jetzt entschieden werden muss
  • Eine Sprache, in der auch Ihr Kunde mitreden kann

Wann eine Anlage bei mir fertig ist

Der Pauschalpreis ist kein Billigangebot. Er ist der Preis dafür, dass Sie eine Anlage übergeben, bei der nichts offen bleibt – und die auch in fünf Jahren noch jemand versteht. Das heißt konkret:

  • Jedes Gerät hat einen Namen

    Kein „Aktor 1, Kanal C“. Geräte, Kanäle und Gruppenadressen heißen so, dass auch ein Fremder die Anlage später noch lesen kann.

  • Ein durchgängiges Adressschema

    Die Gruppenadressen folgen einer Systematik, nicht der Reihenfolge, in der die Geräte angeklemmt wurden. Erweiterungen passen später ohne Umbau hinein.

  • Jede Funktion einzeln getestet

    Nicht „Licht geht an“, sondern jeder Kanal, jede Szene, jede Rückmeldung – auch die Fälle, die Ihr Kunde erst nach Monaten zum ersten Mal auslöst.

  • Reserven bleiben nutzbar

    Freie Kanäle werden angelegt und benannt statt liegengelassen. Die nächste Leuchtengruppe kostet dann eine Programmierung und keinen zweiten Aktor.

  • Das Projekt bleibt offen

    Sie bekommen das kommentierte ETS-Projekt. Keine Anlage, an der nur ich weiterarbeiten kann, und keine Abhängigkeit von mir.

  • Auch danach ansprechbar

    Änderungen, Erweiterungen, ein getauschtes Gerät: Dafür bleibe ich Ihr Ansprechpartner. Das läuft getrennt vom Pauschalpreis – Sie müssen aber keine Anlage übergeben, für die später niemand mehr zuständig ist.

Was die Programmierung kostet

Steht das Bedienkonzept, nenne ich Ihnen auf dieser Grundlage einen Pauschalpreis für die komplette Programmierung – keinen offenen Stundensatz. Die beiden Beispiele zeigen, wo eine typische Anlage landet; Ihr Angebot rechne ich auf Ihre Geräteliste. Der Arbeitsstandard von oben gilt in beiden Fällen.

Einfamilienhaus, Standard

ab990 €

Saubere Parametrierung der verbauten Geräte – Licht, Rollladen und Heizung.

  • Parametrierung aller verbauten Geräte in der ETS 6
  • Zentral- und Gruppenfunktionen einrichten
  • Inbetriebnahme vor Ort mit Funktionsprüfung
  • Dokumentation: Geräteliste, Gruppenadressliste, .knxproj zur Übergabe
  • Projekt so aufgebaut, dass auch ein Dritter später damit arbeiten kann
  • Dazu: Bedienungsanleitung für jeden Raum, für Ihren Kunden

Einfamilienhaus mit Visualisierung

ab1.490 €

Alles aus dem Standard, dazu die Bedienung auf Smartphone, Tablet oder Wandpanel.

  • Alle Leistungen des Standard-Pakets
  • Szenen, Zeitprogramme und Logiken
  • Gira X1 oder vergleichbare Visualisierung einrichten
  • Räume und Funktionen benannt und sortiert
  • Fernzugriff einrichten, wenn ein Gira S1 vorhanden ist
  • Dazu: Einweisung für Sie oder Ihren Kunden

Danach: Wartung und Service

Nicht im Pauschalpreis enthalten, wird getrennt beauftragt.

Viele Betriebe zögern bei KNX, weil sie keine Anlage übergeben wollen, für die sie langfristig nicht geradestehen können. Genau dafür bleibe ich ansprechbar: Änderungswünsche, Erweiterungen, ein getauschtes Gerät, neue Bewohner.

  • Änderungen und Erweiterungen, auf Wunsch wieder zum Festpreis
  • Vieles per Fernzugriff, ohne dass jemand anfahren muss
  • Das kommentierte ETS-Projekt liegt bei Ihnen – verpflichtet sind Sie zu nichts

Was den Preis bestimmt: die Anzahl der Kanäle und Geräte, ob eine Visualisierung dazukommt und wie viele Szenen und Logiken gewünscht sind. Größere Anlagen, Zweifamilienhäuser und Nachrüstungen im Bestand kalkuliere ich nach demselben Muster.

Der Pauschalpreis steht vor Beginn schriftlich fest – und genauso, was nicht darin enthalten ist. Rückfragen und Abstimmung während der Programmierung sind eingeschlossen; erweitert der Kunde den Umfang, bekommen Sie dafür einen eigenen Festpreis.

Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus: Der genannte Betrag ist der Endbetrag, ein Vorsteuerabzug ist daraus nicht möglich.

So läuft die Zusammenarbeit

Sechs Schritte, in der Regel zwei Telefonate. Wie es nach der Übergabe weitergeht, steht oben bei Wartung und Service.

  1. 01Kurzes Telefonat

    Sie schildern die Anlage: Neubau oder Bestand, wie viele Räume, was Ihr Kunde bedienen will. Zehn Minuten genügen meistens.

  2. 02Geräteliste und Unterlagen

    Sie schicken mir Geräte- oder Stückliste und einen Grundriss. Steht die Bestellung noch aus, sehe ich mir Kanalbelegung und Reserven an und melde mich, wenn etwas fehlt oder zu knapp bemessen ist.

  3. 03Bedienkonzept, kostenlos

    Ich gehe die Anlage Raum für Raum durch und schreibe auf, was sie können soll. Sie können das Ergebnis Ihrem Kunden direkt vorlegen. Es kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

  4. 04Pauschalpreis

    Auf Grundlage des Konzepts bekommen Sie ein schriftliches Festpreisangebot, in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Darin steht, welche Funktionen enthalten sind – die Zahl können Sie direkt in Ihr Angebot übernehmen.

  5. 05Programmierung und Inbetriebnahme

    Nach Ihrer Freigabe stimmen wir den Termin ab, in der Regel liegt er innerhalb von zwei Wochen. Ich programmiere die Anlage, nehme alle Geräte in Betrieb und prüfe jede Funktion einzeln.

  6. 06Übergabe

    Sie bekommen Geräteliste, Gruppenadressliste, die .knxproj-Datei und eine Bedienungsanleitung für jeden Raum. Auf Wunsch weise ich Ihren Kunden direkt in die Bedienung ein.

Was ich für die Inbetriebnahme brauche: eine verdrahtete und aufgeklemmte Anlage unter Spannung, Zugang zum Verteiler und einen Ansprechpartner, der die Anlage kennt.

Wenn eine Baustelle steht oder beim Kunden nach der Abnahme etwas nicht läuft, gehe ich kurzfristig dazwischen. Viele Störungen lassen sich per Fernzugriff über einen Gira S1 lösen, ohne dass jemand anfahren muss.

Ich verkaufe keine Hardware und installiere nicht. Wenn Sie bei der Geräteauswahl eine zweite Meinung brauchen, bekommen Sie sie unabhängig von Marke und Lieferant.

Geht es nicht um eine neue Anlage, sondern um eine, die nicht mehr läuft: Dafür gibt es die KNX-Fehlersuche mit kostenloser Ersteinschätzung.

Anlage in Planung oder schon verdrahtet?

Schicken Sie mir Geräteliste und Grundriss. Sie bekommen das Bedienkonzept kostenlos und auf dieser Grundlage den Pauschalpreis – auch dann, wenn Sie danach anders entscheiden.